Ein Weg zu gehen | Emma denkt.
67931
post-template-default,single,single-post,postid-67931,single-format-standard,eltd-core-1.1.1,audrey-ver-1.3.1,eltd-smooth-scroll,eltd-smooth-page-transitions,eltd-mimic-ajax,eltd-grid-1200,eltd-blog-installed,eltd-default-style,eltd-fade-push-text-right,eltd-header-centered,eltd-no-behavior,eltd-default-mobile-header,eltd-sticky-up-mobile-header,eltd-menu-item-first-level-bg-color,eltd-dropdown-default,eltd-,eltd-fullscreen-search eltd-search-fade,eltd-side-menu-slide-from-right,audrey,wpb-js-composer js-comp-ver-6.4.1,vc_responsive
 

Blog

Ein Weg zu gehen

Da ist immer ein Weg zu gehen.
Meist ist da auch ein Anfang,
obwohl man sich manchmal
nicht daran erinnern kann.
Definitiv ist da immer eine
bestimmte Stelle,
auf welcher der eigene Fuss
im Hier und Jetzt landet.
Nicht selten ist da
ebenfalls ein Ziel,
irgendwo in der Ferne,
versteckt in Dunst und Nebel
oder vielleicht auch bloss drei
schnelle Schritte weit entfernt,
beinahe greifbar.
Hin und wieder fühlt es sich an,
als ginge man ohne konkretes
Ziel vor Augen vorwärts,
als setzte man einen Fuss
vor den anderen in Richtung
des Ungewissen – ohne Plan,
ohne Leitplanken.
Zögerlich bis neugierig,
mit Pausen, um neuen Mut
zu schöpfen oder vorwärts
preschend, ohne nach
links oder rechts zu blicken.
Da ist immer ein Weg zu gehen,
aber da ist immer auch mehr.
Hier und heute nehme ich mir
die Zeit, um kurz stehen
zu bleiben, mich umzusehen
und zu staunen.

47+

Kommentare

  • Stefan Geiger

    Ja- wunderbar! Es braucht halt Mut um neue Wege zu gehn, anzuhalten, zu verharren und sich dann erstaunt umzusehen, die Welt mit großen staunenden Kinderaugen wahrzunehmen! Es braucht Mut! Dank Dir für erneute Denkanstöße, liebe Michele! Alles erdenkbar Liebe yours Stefan 👌🤘👋❤

    1+
  • Karina

    Manchmal kommt ein Text genau im richtigen Moment ⭐️

    1+
  • Sylke

    Manchmal „überhole“ ich mich selbst und vergesse das Innehalten, Durchatmen & bewusst zu erleben. Danke fürs Erinnern 😉
    Liebe Grüße Sylke

    0
  • Michael

    Ein wunderbarer Text, der die Ambivalenz von Gestern, Heute und Morgen gekonnt in der Schwebe hält. Schauen und Stauen: damit beginnt die Philosophie.

    0
  • Michael

    +n 🙂

    0

Schreibe einen Kommentar