One Way Ticket | Emma denkt.
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Blog

One Way Ticket

Manchmal ist da
nur eine Richtung,
der man folgen kann.
One Way Ticket.

Links und rechts von
meinem Sichtfeld
strömt schmutzig
weisses Licht in einer
gleichmässigen
Bahn vorbei.

Ich drehe den Kopf
und blicke zurück.
Was war, ist mir
dicht auf den Fersen.
Es scheint beinahe
als vermöge es mich
einzuholen.

Wir tun so als ob
das Schweigen
zwischen uns Brücken
schlagen könnte –
grau in grau
getönte Brücken aus
unbeantworteten
Fragen.

Wozu sich die Mühe
machen, wenn das
Gegenüber zu
beschäftigt damit
scheint, vorzugeben,
die eigenen Worte
seien kaum mehr
als ein Luftzug?

Ich spüre wie sich
deine Gedanken müde
an meine lehnen.
Ich schliesse die Augen,
blende uns aus und
falle aus der Zeit.
Einfach so.

Hie und da lässt sich
Stille nicht mit laut
ausgeprochenen Worten
überwinden und
hat Wirklichkeit
weniger mit
Vorhandensein
zu tun als man meint.

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